Kindertheater: Lilly und die Erbse
„Lilly und die Erbse“ ist eine erfrischende Bearbeitung des Märchenklassikers „Die Prinzessin auf der
Erbse“ von Hans Christian Andersen, die mit viel Witz und Energie zeigt, dass es „typisch Prinzessin“
nicht gibt. Die Burghofbühne Dinslaken ist wieder zu Gast in der Aula der Oberschule Dinklage.
Hier geht es zum Flyer:
http://www.kulturring-dinklage.de/wp-content/uploads/2026/03/26063617_Lilly_und_die_Erbse_Web.pdf
Lilly ist Prinzessin und zum Ärger ihres Kindermädchens Albertine nicht so, wie man sich für
gewöhnlich eine Prinzessin vorstellt. Anstatt in einem Kleid aus feinster Seide und einer Glitzerkrone
auf dem Kopf durch Ballsäle zu schreiten, schlagen sich die beiden nass und dreckig durchs Unterholz,
da Lilly ohne das Wissen ihres königlichen Vaters an einer Schwertkampfmeisterschaft teilnehmen
will. Doch dann kreuzen Räuber ihren Weg und so sehr sich Lilly auch zur Wehr setzt, stehen sie und
Albertine am Ende dieser Begegnung ohne ihr Gepäck da. Da kommt es ihnen nur gelegen, dass sie
an einem Schloss vorbeikommen. Was sie nicht ahnen ist, dass Prinz Lucas, der mit seinem Vater in
diesem Schloss wohnt, auf Brautschau ist und alle bisher dagewesenen Prinzessinnen sein Herz nicht
erobern konnten. Dornröschen gähnt ihm zu viel und bei Aschenputtel findet er es albern, dass sie
ständig ihren Schuh verliert. Er möchte eine Prinzessin, mit der er auch mal über Schwertkämpfe
reden kann, also so eine wie Lilly. Jetzt könnte man meinen, das Märchen sei mit der Ankunft von Lilly
auf dem Schloss vorbei. Aber weit gefehlt, denn bis es zum Happy End kommt, geht es noch turbulent
zu. Denn da muss erst noch der Hofzauberer, Meister Theobald, seine Zauberkräfte zurückerlangen,
damit er den verzauberten Diener des Königs zurückverwandeln kann und dann müssen auch noch
der strenge Sekretär und der König davon überzeugt werden, dass Lilly wirklich eine echte Prinzessin
ist. Ja und dann, dann ist da noch diese Erbse, die Lilly so schlecht schlafen lässt.